Reise in den Kosovo, Juli 2015

Unsere fleißigen Helfer schafften es wieder einmal, unseren 42. LKW zu beladen. Für Decan im Kosovo waren die Hilfsgüter bestimmt. Die Organisation „JETA“ – heißt Leben – kümmert sich vorwiegend um Frauen. Vom Krieg traumatisierte Frauen lernen wieder ein normales Leben kennen und werden beschäftigt mit Handarbeiten, Krankenpflege und v. mehr.

Acht freiwillige Personen aus OÖ begleiteten diese Reise und überzeugten sich von der Notwendigkeit der Unterstützung für JETA in Decan. Von der Zollbehörde in Pec erlebten wir den Umgang mit unserem Hilfsgütertransport respektlos. Nach zehn stündiger „Bearbeitungszeit“ und vehementes Drängen unsererseits für die Freigabe unserer Hilfsgüter durften wir den Zollhof wieder verlassen.

Safeta, die Chefin von JETA und ihre Mitarbeiter  empfingen uns sehr herzlich und mit vielen Helfern wurde der LKW abgeladen. Im Krankenhauslager in Pec durften wir unsere mitgebrachten medizinischen Utensilien abgeben. Diese wurden mit Dankbarkeit angenommen.

Viele Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung freuen sich über einen Rollstuhl.

Üzeni, den wir im letzten Jahr kennen lernten, freut sich über den gewünschten Laptop.

Die Volksschule Nähe Decan wurde vor 14 Jahren gebaut. Das Dach ist nach mehrmaligen  Reparaturen wieder undicht und muss abermals repariert werden.

Zufrieden und ohne Zwischenfälle bewältigten wir die Heimreise und kamen wohlbehalten, nach einem Frühstück bei Fam. Hochreiter in Gunskirchen, am 18. Juli Nachmittag zu Hause an.

 

Wir danken Hr. Rittberger Michael, Waldkirchen und Hr. Springer Gerhard, Haibach für das Zur Verfügung stellen ihrer Kraftfahrzeuge.